Tennis ist eine in Deutschland sehr beliebte Sportart. Ausgelöst durch Boris Becker und Steffi Graf in den 80er Jahren entwickelte sich das Tennisspiel hierzulande weiter. Viele Kinder eiferten den beiden nach und wurden Tennisspieler. Dieser Sport wurde für viele Jahre, gleich nach Fußball, zu den angesagtesten Sportarten. Tennis spielen war „in“ und der Traum jedes Spielers war es, einmal Wimbledon zu gewinnen, wie Boris und Steffi.
Die Beliebtheit zieht dieser Sport auch aus der Tatsache, dass Jeder als Einzelspieler nur für sich selbst verantwortlich ist. Ein Spieler ist in keiner Abhängigkeit zu anderen Spielern, wie beim Fußball, wo Teamgeist gefragt ist. Das Spiel lebt auch von einer enormen Spannung. Selbst ein fast verlorenes Match kann jederzeit noch in einen Sieg verwandelt werden.
Wimbledon – das Tennismekka
Schon immer war es etwas ganz Besonderes in Wimbledon zu gewinnen. Das Tennisspiel ist auf Rasen ganz anders zu bewerten, als auf Sand oder Hartplatz. Björn Borg aus Schweden war der erste Spieler überhaupt, der 5x in Folge dort gewinnen konnte. Als Boris Becker auf dem heiligen Rasen 1985 sensationell den Sieg errang, löste er einen Tennisboom in Deutschland aus. Fast zeitgleich siegte auch Steffi Graf. Beide wurden die Nr. 1 in der Weltrangliste und gewannen im Laufe der aktiven Jahre auch die anderen Grand Slam Turniere wie die US-Open, Australian-Open und French-Open.
Viele Weltklassespieler prägen das Zeitgeschehen
Tennis hat sich enorm weiterentwickelt. Es gibt viele Spieler, die Tennis spielen, aber nur Wenige, die herausragend sind. In den letzten Jahren dominierten Roger Federer und Rafael Nadal bei den Herren. Aktuell ist Novak Djokovic der Tennisspieler auf Platz 1 der Weltrangliste. Bei den Damen waren die Williams-Schwestern lange Zeit unschlagbar, aber seit einigen Jahren wechselt die Spitze häufiger. Momentan führt Victoria Azarenka dieses Ranking an, aber auch deutsche Spielerinnen sind hier wieder auf dem Vormarsch.

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