Training und Muskelaufbau mit dem Medizinball
Es gibt Fußbälle und Handbälle, Tennisbälle und Polobälle, Wasserbälle und Golfbälle, große und kleine, leichte und schwere, runde und eiförmige. Der schwerste Ball von allen ist der Medizinball, der seinen Namen durch die Verwendung vorwiegend zu therapeutischen Zwecken zu verdanken hat. Er wird weniger zum Spielen verwendet, sondern dazu, um Kraft und Geschicklichkeit zu trainieren. Das Gewicht von Medizinbällen kann ganz unterschiedlich sein und hängt sowohl von seiner Größe als auch von seiner Füllung ab. Diese kann zum Beispiel aus Schaumstoff wie bei Matratzen oder aus textilen Fasern bestehen, aus Kork, Wildhaaren, Granulaten oder kleinere auch aus Sand. Dadurch eignen sich manche Medizinbälle auch als Trainingsgeräte zum Muskelaufbau, was eine schöne Abwechslung zu Hanteln oder anderen Gewichten sein kann.
Durch das hohe Gewicht dieser schweren Lederbälle wird bei Wurfübungen der gesamte Körpereinsatz gefordert, nicht nur der Arme. Das kann ziemlich anstrengend und schweißtreibend sein, doch wird durch die spielerische Art und Weise des Trainings mit dem Ball der Muskelaufbau weniger eintönig gestaltet. Vielleicht sagt jetzt so mancher Bodybuilder, der bei seinem Muskelaufbau lieber auf Kreatin und Eisengewichte setzt, dass das Training mit dem Medizinball wohl eher was für Frauen oder Senioren wäre, doch es kommt einfach nur auf den Versuch an.
Wie über den Medizinball denken auch einige über das Plissee Rad. Es wäre weniger sportlich und überhaupt nicht geländefähig. Doch hier gibt es inzwischen auch Mountainbikes und Rennräder als faltbare Räder, was vor allem bei Radlern, die ihr Fahrrad immer mit in den Urlaub nehmen möchten, besonders gut ankommt.
Schon viele Fitnessstudios haben den Medizinball als Trainingsgerät in ihre Ausstattung integriert. Auch beim Schulsport und in vielen Sportvereinen gehört er zum Trainingsprogramm und ist bei vielen ebenso beliebt wie gefürchtet. Er kann zur Erwärmung ebenso genutzt werden wie zum Muskelaufbau, kann gerollt, geworfen, gestemmt, übersprungen oder als zusätzliches Gewicht bei Situps verwendet werden. Ein spielerisches Muskeltraining wie mit dem Medizinball ist wohl kaum möglich.


