Die Sportart Feldhockey

Die Mannschaftssportart Feldhock, die in den Sommermonaten im Freien und in den Wintermonaten in Hallen ausgetragen wird, ist durch Taktik und Athletik gekennzeichnet. Wird Feldhockey in der Halle gespielt, wird die Sportart auch als Hallenhockey bezeichnet. Ziel ist es möglichst viele Bälle in das gegnerische Tor zu bringen. Die Spieldauer von 2x35 Minuten wird durch eine Pause von 5 – 10 Minuten unterbrochen, die der Referee individuell festlegen kann.

Das Spielfeld beim Feldhockey

Das 91,4m x 55m große Spielfeld ist in zwei Spielhälften unterteilt, die nochmals durch eine Viertellinie geteilt sind. Der 6,40 m weit entfernte Strafstoßpunkt ist mittig zum Tor ausgerichtet. Ein Feldhockeytor ist 3,66m breit und 2,14m hoch. Um das Tor herum befindet sich ein Schusskreis mit einem Radius von 14,63m. Die meisten Hockeyplätze sind aus Kunstrasen. Die glatte Oberfläche ermöglichen eine hohe Ballkontrolle und schnelle Pässe. Naturrasen- oder Hartplätze finden sich noch im Amateurbereich.

Benötigte Ausrüstung für Feldhockey

Damit die Spieler vor Verletzungen geschützt werden, ist eine Schutzausrüstung zu tragen, die aus einem Mundschutz und Schienbeinschützern besteht. Der Torwart trägt zusätzlich einen Brust- und Schulterschutz sowie einen Arm- und Kopfschutz. Das Tragen eines Vereinstrikots ist vorgeschrieben. Beim Frauenhockey muss zusätzlich ein Hockeyrock getragen werden.

Der Hockeyschläger ist in der Regel aus Holz gefertigt und hat eine flache Spielseite. Die Verbundmaterialien Kevlar und CFK verstärken den Schläger zusätzlich. Das Mindestgewicht beträgt 340g und das Maximalgewicht 794g. Der Spielball ist aus Kunststoff und misst um Umfang 22cm bis 23cm.

Die wichtigsten Regeln des Feldhockeys

Eine Mannschaft besteht aus einem Torwart und 10 Feldspielern. Im grundsätzlich körperlosen Feldhockey ziehen Behinderungen oder das abdrängen eines Spielers einen Regelverstoß nach sich. Generell darf der Ball nur mit dem Hockeyschläger gespielt werden. Ein unbeabsichtigtes Spielen mit der Schlägerhand ist kein Regelverstoß. Ein Schuss auf das Tor muss innerhalb des Schusskreises erfolgen. Führt ein Regelverstoß dazu, dass ein Tor verhindert wird, bekommt die benachteiligte Mannschaft einen Siebenmeter. Ein Regelverstoß außerhalb des Schusskreises jedoch innerhalb des eigenen Viertelkreises führt zu einer Strafecke. Beabsichtigtes spielen über die Auslinien sowie Regelverstöße innerhalb des eigenen Schusskreises haben ebenfalls eine Strafecke zur Folge.