Attraktive Sportart

Die gerade im Sommer immer beliebter werdende, olympische Sportart Beachvolleyball basiert auf den Regeln des bekannten Hallenvolleyballs, mit dennoch zahlreichen Änderungen. Bei dieser jungen, um 1920 in Kalifornien entstandenen Trendsportart treten zwei Teams mit je zwei Spielern auf einer feinsandigen Fläche gegeneinander an. Die beiden Spielhälften des 8 x 16 Meter großen Gesamtspielfeldes sind dabei von einem 2,43 Meter hohen (bei den Frauen: 2,24m) Netz getrennt.

Beachvolleyball – Die Regeln

Dabei gilt es, den knapp 260 Gramm schweren aus Wasser abweisenden Material bestehenden Volleyball auf den Boden des gegnerischen Feldes zu befördern, um so einen Punkt zu erzielen. Das Spiel hat diejenige Mannschaft für sich entschieden, die zwei Gewinnsätze für sich verbuchen konnte. Ein Satz gilt für eine Mannschaft als gewonnen, wenn sie 21 Punkte erzielt hat, woraufhin auch die Spielseiten gewechselt werden. Sollte ein dritter, entscheidender Satz notwendig werden, reichen in diesem schon 15 Punkte. Pro Satz steht jedem Team zudem eine Auszeit zu. Wie beim klassischen Volleyball auch muss der Ball spätestens nach der dritten Berührung über das Netzt gespielt werden. Dabei darf der Ball mit jedem Körperteil sauber gespielt werden. Ein Legen oder Werfen ist nicht erlaubt. Die bekanntesten Zuspiele sind das Pritschen (oberes Zuspiel), das Baggern (unteres Zuspiel) und das Schmettern (Angriffsschlag am Netz). Erspielt sich ein Team einen Punkt, so erhält sie einen Aufschlag. Dabei wird vom eigenen Spielfeldrand der Ball ins gegnerische Feld geschlagen. Anweisungen vom Trainer sind während des Spiels nicht erlaubt, durchaus aber eine Kommunikation der Spieler untereinander, oftmals auch mittels Handzeichen, um Spielzüge oder Taktik aufeinander abzustimmen.

Die Voraussetzungen für Beachvolleyball

Beachvolleyball ist eine sehr kraftraubende Sportart. Aufgrund des tiefen Sandes und des doch sehr großen Spielfeldes sind insbesondere eine gute Ballbeherrschung, ein hervorragendes Verständnis der Mitspieler untereinander und ein gutes Einschätzen der Spielsituation gefragt. Eine gute Kondition und Sprungkraft sind Grundvoraussetzungen für diesen Sport, der sich großer Popularität erfreut, nicht nur an Meeresstränden, sondern mittlerweile auch bei großen Turnieren auf künstlich geschaffenen Beachvolleyballfeldern in Großstädten. Insbesondere die Begeisterung der Zuschauer und animierende Showprogramme verwandeln viele Arenen in wahre Hexenkessel. Mittlerweile werden weltweit große und äußerst lukrative Turniere veranstaltet. Dominiert wird der Beachvolleyball weltweit allerdings von Spielern aus Brasilien und den USA.